Maker Stories - Robert Verch

Robert Verch

Ein Macher hinter den Machern

Robert Verch. Ein Typ, der sich dem klassischen Verständnis eines Makers entzieht. Denn der Diplom-Designer und ehemalig freischaffende Künstler tüftelt heute kaum mehr. Er werkelt nicht und hat vermutlich auch noch nie irgendwas gehackt. Nein, er sei ein Meta-Maker, wie er es nennt: Jemand, der mit verschiedensten Projekten anderen Leuten die Infrastruktur bereitstellt und Inspiration liefert, um selbst kreativ und produktiv zu werden. Robert liebt es die Energien in sich aufzunehmen, die entstehen, wenn andere Menschen gemeinsam etwas entstehen lassen. Über seine Tätigkeiten – etwa als Vorstand des Klub Solitaer e.V., oder als Vorstand beim auf weiter flur e.V. – setzt er sich immer wieder dafür ein, dass sich seine Mitmenschen die Seele aus den Fingern maken können. „Mit künstlerisch-kreativen Interventionen wollen wir Momente und Orte des Gemeinsamen Schaffens herstellen“, lautet das verbindende Anliegen seiner Projekte.

Wie ein solcher Ort aussehen kann, das sieht man seit einigen Jahren an der Maker Faire Sachsen. Seit 2015 arbeitete Kreatives Chemnitz zusammen mit dem Industrieverein Sachsen am Import des Formats. Robert war im Auftrag der Stadt als Stadtteilmanager für Wirtschaft und Kreativwirtschaft dabei. Die Inspiration war ein Besuch seiner Mitstreiter:innen in Hannover, die sich als erste Stadt an diesem recht jungen Festival-Format in Deutschland versuchte. „Das ist cool, das müsste man eigentlich mal nach Chemnitz holen“, so der einhellige Eindruck. Wir erinnern uns – Chemnitz, die Stadt der Macher. Das war das städtische Geläut, aus dem später die Kulturhauptstadtbewerbung hervorging. Damals war viel von Erfindergeist die Rede und vom Sichtbarmachen. Es war klar, dass Chemnitz nicht mit einer barocken Altstadt oder einer blühenden Hochkultur um den Kulturhauptstadttitel konkurrieren könnte, sondern mit ihrer spezifischen Prägung als Stadt der Macher. Und so „schien es bereits 2015 einfach das perfekte Veranstaltungsformat, für den Machergeist unserer Stadt“.

Die hiesige Kreativwirtschaft galt es dabei miteinander zu vernetzen: „Die Leute, die am Technologiestandort Chemnitz bislang noch im Verborgenen tüftelten, sollten ein Einstiegsangebot erhalten, um gemeinsam kreativ zu werden.“ Und das ist gelungen. Denn längst ist das Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation seinen Kinderschuhen entwachsen. Es hat sich international vernetzt und zählt in seiner vierten Auflage mittlerweile über 50 Aussteller. Mit den makers united folgt der nächste Schritt in dieser Entwicklung. Was Robert für die Zukunft mitgibt? „Ich wünsche mir, dass es das Festival schafft, ein Ort zu werden, der viele – insbesondere jüngere Menschen – dazu einlädt, aktiv, produktiv und gemeinsam kreativ zu werden. Natürlich wünsche ich mir auch, dass Firmen das Potenzial erkennen, junge kreative Menschen einzubeziehen und in der Region zu halten.“
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